Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Landsleute, liebe Freunde,


wir sind wieder in der schönen, besinnlichen Adventszeit, bald ist Weihnachten und das Jahr 2018 neigt sich dem Ende. In dieser Zeit beim Kerzenschein und Tannenduft blicken wir auf das verflossene Jahr zurück.
Wir, die Mitglieder des Elbinger Vereins erinnern uns an alle Landsleute die in Deutschland und in der weiten Welt leben und mit diesem Brief möchten wir sie begrüßen und bei dieser Gelegenheit über unsere Vereinsarbeit berichten.

Das Jahr 2018 war reichlich an verschiedenen Veranstaltungen und Projekte.
Im Februar fand eine besondere Begegnung statt, auf die wir jedes Jahr ungeduldig warten. Wenn sich auch oft im Alltag einige von uns über den Gesundheitszustand beschweren, an diesem Treffen verbessert sich das Wohlbefinden. Es wurde zu deutschen Musikhits getanzt und auch gemeinsam gesungen. Die Feier klang mit dem singen des Liedes „So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag er sollte nie vergehen“, aus.

Im März besuchte uns eine offizielle Delegation aus der Partnerstadt Leer mit der Bürgermeisterin an der Spitze. Die Gäste waren sehr interessiert wie wir funktionieren, worauf unsere Tätigkeit beruht und wie sich unsere Beziehung mit der Leitung der Stadt Elbing gestalten. Wir haben über unsere Tätigkeit ausführlich erzählt und zusätzlich unsere Arbeit mit Dia-Präsentation ergänzt.

Im Zeitraum März-Juni wurde in unserem Verein zum ersten Mal „Samstagskurs“ für Kinder organisiert. Geführt wurde er von Renata Anaszko, einem Mitglied der Gesellschaft, die viele Jahre in Deutschland lebte und die Sprache perfekt kennt. Den Deutschunterricht führte sie in spielerischer Form durch. Zum Schluss des Kurses jedes Kind wurde mit Diplome und Preise belohnt

Im April fand im Sitz der Gesellschaft eine Ausstellung von Bildern, dessen Autorin Dorota Swiderska ist. Sie ist Mitglied und Buchhalterin in unserem Verein. Sie präsentierte unter anderen Porträts von sechs Frauen – in dem drei berühmteDeutschen d.i.: Marion von Dönhoff, Marlene Dietrich und Klara Schumann.Den Lebenslauf der Deutschen Frauen hat die Vorsitzende des Vereins dargestelltDie Vernissage war sehr feierlich, es gab einen kleinen Konzert. Zu dieser Veranstaltung kamen über 50 Personen und das nicht nur aus der Gesellschaft, sondern auch aus anderen Umfeldern Elbings.

Im Mai organisierten wir einen Ausflug nach Krockow in der Kaschubei. Wir wollten die dramatische Geschichte der Familie von Krockow kennenlernen und den schönen Palast besichtigen. Besonders interessierte uns die Geschichte Albert von Krockow. Er war Mitbegründer der deutsch-polnischen Europäischen Begegnungsstiftung Kaschubisches Kulturzentrum Krockow und Mitinitiator des Wiederaufbaus des Palastes.

Im Juni organisierten wir ein Projekt unter dem Titel „Familienfotos“ dessen Initiator der Kulturmanager Dr. Ralf Meindl war.  Die Mitglieder der Gesellschaft brachten alte Bilder – manche aus dem 19.Jh. Die Aufgabe der Teilnehmer war nicht nur das Anschauen der Bilder, sondern
auch zu erraten, wann und wo die Bilder gemacht wurden.

Am 23.Juni luden wir die Mitglieder des Verbandes in Stuhm zum Integrations-
treffen ein. Wir haben den Gästen unsere Tätigkeit vorgestellt und eine Präsentation mit Bilder von verschiedenen Veranstaltungen und Projekte gezeigt
Der Elbinger Historiker stellte die Geschichte der Stadt vor und zeigte den Sthumer die Sehenswürdigkeiten Elbings.

Da in diesem Jahr der Sommer sehr heiß war, haben wir unseren Sommerfest erst Anfang September organisiert. Die Veranstaltung fand wieder im ehemaligen Bauernhof-Komplex am Pinnausee in der Nähe des Oberlandskanal, statt. An diesem Ort haben wir viele Stunden in guter Stimmung verbracht.
Im Programm des Festes standen, wie jedes Jahr zuvor, viele Wettbewerbe und Spiele. Alle Teilnehmer haben sich prächtig amüsiert.

Zum siebten Mal folgte unserer Einladung das Dittchenbühne-Theater aus Elmshorn. Diesmal wurde ein Stück unter dem Titel „Die Reise nach Tilsit“ nach einer Erzählung von Hermann Sudermann auf die Bühne gebracht.

Am 22.November haben wir ein Projekt unter dem Titel „Die Entwicklung des Vereinswesens im alten Elbing mit besonderer Berücksichtigung der Frauenvereine“ durchgeführt.
Referentin war Frau Dr JoannaSzkolnicka aus dem Elbinger Museum. Das Projekt bestand aus einer Vorlesung und Dia-Präsentation. Über das o.g. Thema wussten wir bisher sehr wenig. Das Projekt hat uns das Thema näher gebracht.

Am 29.November wurde ein Projekt unter dem Titel: „3 Generationen teilen deutsche Kultur und Tradition“ durchgeführt.
An dem Projekt beteiligten sich neben unseren Mitgliedern auch Schüler aus dem Öffentlichen Gymnasium in Elbing, die Deutsch als Minderheitssprache lernen.
Während des Treffens wurden Weihnachtskränze und viele anderen Dekorationen gebastelt, es wurde auch über die deutschen Weihnachtsbräuche erzählt und mit Dia-Präsentation ergänzt.

In diesem Jahr besuchten uns auch viele Reisegruppen aus Deutschland unter anderen die Mitglieder der Heimatkreise Elbing-Stadt und Elbing-Land,
Mitglieder des Partnerschaftsvereins aus Steinburg, Lehrer der Akademie für
Lehrerfortbildung und des Hauses Deutschen Ostens in München, Vertreter der Partnerstadt Leer und viele anderen.

Im Dezember werden wir unsere ganzjährige Vereinsarbeit mit folgenden Veranstaltungen krönen: zunächst kommt der Nikolaus zu unseren Kleinen,  danach Adventstreffen im deutschen Brauch für die Teilnehmer des Deutschkurses und zum Schluss Adventstreffen für unsere Senioren.

Inzwischen finden wir auch Zeit, um die ältesten und kranken Mitglieder zu besuchen , Frohe Weihnachten zu wünschen und mit Weihnachtspäckchen beschenken.

Abschließend möchten wir uns bei allen Ämtern, Organisationen, Stiftungen,
Landsleuten, besonders bei den Heimatkreisen , die uns in vielfältiger Form unterstütztund gefördert haben, herzlich bedanken.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und für das Jahr 2019 die beste Gesundheit und persönliches Wohlergehen.

Herzliche und heimatliche Grüße in enger Verbundenheit

Ihre

Rosemarie Kankowska