Bericht über die Tätigkeit des Vereins im Jahre 2020

Ab Frühjahr 2020 leben wir alle in einem Alptraum. Wir sind erschrocken und haben Angst vor dem, was die nahe Zukunft uns bringen wird.
Wir fürchten um unsere Gesundheit und die unserer Lieben. Das Virus, das „die Krone trägt“ ist zum Herrscher unseres Lebens geworden.

Im März sind 30 Jahre seit der Gründung unseres Vereins vergangen.
Wir haben die Jubiläumsfeier mit großer Freude geplant, viele Dinge waren bereits vorbereitet und plötzlich hat uns das Corona-Virus überrascht, es tat uns sehr leid.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die sich an unser Jubiläum erinnert haben . Vielen Dank für Ihre Wünsche und vielfältige Unterstützung unserer Aktivitäten. Wenn sich das Leben endlich normalisieren wird, werden wir noch freudiger feiern.

Aus diesem Grunde mussten auch die Aktivitäten unseres Vereins eingestellt werden. Trotzdem im Sommer, als die Zahl der Neuinfektionen etwas zurückging, konnten wir zwei folgende Projekte durchführen:
33 Personen nahmen an einer Landeskundlichen Reise in die Kaschubei teil.
Ziel des Ausflugs war das Touristendorf Wdzydze Kiszewskie.
Zuerst gingen wir zum Hafen wo ein Schiff auf uns wartete. Über eine Stunde segelten wir auf dem riesigen Wdzydze-See.
Dann besuchten wir das Freilichtmuseum im Kaschubischen Ethnografischen Park
Im Museum befinden sich 52 Objekte aus den Regionen Kaschubei und Kociewie.
Diese Reise war für uns eine sehr interessante Geschichts- und Geographie-Lektion.

Im Juli sollte das jährliche Sommerfest stattfinden, aber auf Grund der Epidemie mussten wir die Veranstaltung so organisieren, damit es die Sicherheit der Teilnehmer gewährleisten könnte.
Also, haben wir uns entschieden einen Ausflug nach Danzig-Oliwa zu machen.
Zu Beginn unserer Reise gingen wir zur Kathedrale von Oliwa, wo wir ein wunderschönes Orgelkonzert mit geistlicher Musik hörten – natürlich mit Schutzmasken.
Dann gingen wir in den Oliwa-Park. Es ist ein historischer Park, der ursprünglich von den Zisterzienser als Klostergarten angelegt wurde. Auf dem Klostergelände pflanzten sie prächtige Bäume, Ziersträucher und Blumen.

Ab Anfang September, auf Grund der erhöhten Morbidität, wurden die Aktivitäten unseres Vereins wieder eingestellt.

Das traurigste ist, dass wir das jährliche Adventstreffen nicht gemeinsam verbringen können und dass unsere Kleinen auf das Treffen mit dem Nikolaus verzichten müssen – leider sind wir machtlos gegen dem Corona-Virus. Um diese ungewöhnliche Weihnachtszeit etwas angenehmer zu gestalten wird jedem Mitglied des Vereins und unseren Kindern ein kleines Geschenk überreicht.

Beunruhigend ist die Unsicherheit, denn wir wissen nicht wann diese schreckliche Epidemie enden wird und wann es möglich sein wird zum normalen Leben zurückzukehren.

Wir hoffen, dass das Jahr 2021 uns endlich vom Virus befreit und wir werden wieder
das Leben genießen können.


Rosemarie Kankowska
Vorsitzende